KAMMERMUSIK SOMMERFEST 

Zum dreizehnten Sommerfest in der VILLA STUCK laden das Münchener Kammerorchester und Das Museum VILLA STUCK gemeinsam ein.
In verschiedenen Kammermusikformationen – vom Trio bis zum vielköpfigen Ensemble – werden die Musiker des MKO während des gesamten Abends verschiedene Räume des Hauses bespielen. Freunde und künstlerische Partner wie der Bariton Michael Nagy, der Cellist Maximilian Hornung und der Pianist Gerold Huber werden mit dem MKO musizieren.

 

MKO trifft Augmented Reality

Ein Musikvermittlungsprojekt in Kooperation mit der Hochschule Macromedia München
Zusammen mit Studierenden aus den Bereichen Visual Effects und Animation wurde rund um das Programm des 8. Abokonzertes eine Augmented Reality Anwendung entwickelt, die am Konzertabend mittels einer App erstmals erfahrbar ist. Die App ist für Android-Geräte bei Google Play und für Iphone und Ipad im Appstore verfügbar.

 

Das MKO – namentlich Chefdirigent Clemens Schuldt, Orchestervorstand Nancy Sullivan und Geschäftsführer Florian Ganslmeier – gehört zu den Erstunterzeichnern der Bayerischen Erklärung der Vielen. Gemeinsam mit vielen anderen Kulturschaffenden stehen wir für die Freiheit der Kunst, eine vielfältige Gesellschaft und eine Solidargemeinschaft gegen Rassismus, Diskriminierung und Ausgrenzung.

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DIE SAISON 2019/20:

›WÄRME‹

 

›Wärme‹ ist das Motto der Saison 2019/20 des Münchener Kammerorchesters. Kaum ein Begriff eröffnet einen derart weiten und ambivalenten Assoziationsraum, der von der Musik eine Brücke in gesellschaftliche Fragen schlägt. Da gibt es zunächst die ›Wärme‹ in der Musik, als Charakteristikum eines Klangbilds, das oft oberflächlich mit der Romantik verbunden wird. Zentrale Aspekte – gerade für ein Streichorchester wie das MKO – sind dabei der ›warme‹ Streicherklang, die romantische Wärme bis hin zur Verklärung des Fin de Siècle, die südländische Wärme, die ›Reibungs‹-Wärme in der Neuen Musik und der heftig umstrittene Wärmebegriff der Nachkriegszeit. Gerade Arnold Schönberg, dessen Verklärte Nacht noch als Inbegriff des spätromantischen ›warmen Streichertons‹ gelten kann, leitet eine neue Entwicklung ein. Der europäischen Avantgarde nach 1945 erscheint die klangliche ›Wärme‹ zunehmend verdächtig, wenn nicht reaktionär, ebenso wie die energetische Wärme des Jazz oder die erotische Aufladung des Rock’n‘Roll; ersetzt wird sie durch eine auf Reibung beruhende Erhitzung in der seriellen oder in der mikrotonalen Musik. Seit Mitte der 1980er Jahre weitet sich dieser Horizont wieder, auch durch das zunehmende Interesse an musikalischen ›Grenzländern‹ und ihren traditionellen Wurzeln, etwa in Skandinavien oder dem Baltikum.

DIE FÖRDERER DES MKO

Hauptsponsor des Münchener Kammerorchesters

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